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PSYCHOTHERAPIE UND ENTSPANNUNG
Die Psychotherapie verfolgt bei Menschen mit Psoriasis folgende Ziele:
- Die Betroffenen müssen sich damit arrangieren, daß ihre Erkrankung
chronisch, daß sie ein Teil ihrer Persönlichkeit ist. Sie müssen
einsehen, daß es eine endgültige Heilung nicht gibt, sondern
daß man nur die Symptome behandeln kann. a Seelische Krisen (z.
B. Tod des Partners, Scheidung, Arbeitslosigkeit etc.), die einen Schuppenflechteschub
auslösen oder das Hautbild erheblich verschlechtern können,
sollen verarbeitet und erfolgreich überwunden werden.
- Depressive Stimmungen und die Tendenz zur gesellschaftlichen Isolierung
sollen beseitigt werden. Da das seelische Gleichgewicht und das geistige
Befinden eines Psoriatikers nachweisbare Einflüsse auf das Krankheitsbild
haben, sind Methoden wie Gestalttherapie, Verhaltenstraining, Sensibilisierung,
autogenes und Jacobson-Training, Yoga und Meditation geeignet, den Zustand
der Haut positiv zu beeinflussen und die Lebensfreude der Betroffenen
zu erhöhen. Zum Erlernen dieser Techniken haben sich von Fachkräften
geleitete Kurse während einer stationären Psoriasistherapie
sehr bewährt, da die Patienten hier nicht von Alltagssorgen bedrängt
werden. Sie haben die Zeit und Ruhe, die sie brauchen, um sich auf sich
selbst konzentrieren zu können.
Aber auch im Alltag hat sich die regelmäßige Teilnahme an entsprechenden
Kursen, die von Krankenkassen und Volkshochschulen angeboten werden, als
begleitende Maßnahme sehr bewährt.
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